historie

erster Entwurf

Der Humpisschellennarr wurde als zweite Gruppenmaske der Narrenzunft Brochenzell am 27.2.1960 im Schloss zu Brochenzell vom damaligen Zunftmeister von Tettnang Herrn Dr. Frick feierlich der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ein Relief über dem Schlosseingang diente als Vorlage der Maske und wurde vom Zunftschnitzer Helmut Schmollinger aus Lindenholz geschaffen.

Umzug um 1962

Das Häs des Humpisnarren hat die Gestaltung eines mittelalterlichen Hofnarren. Er trägt eine blaue Hose aus Kord, die knapp über die Knie reicht und ein Oberteil aus Kord in den Farben rot, grün, blau und ockergelb. Ein roter Strumpf am rechten und ein grüner Strumpf am linken Bein sowie schwarze Handschuhe vervollständigen das Häs. Die Kopfhaube mit den langen Dreieckspitzen und den Glöckchen daran besteht ebenfalls aus den vier Humpisnarrenfarben. Als Besonderheit trägt er zwei große Schellengurte aus Kuhleder mit großen, runden verkupferten Glocken.

erster Humpisnarr

Dieser freundliche und friedliche Narr soll heute die Menschen so erfreuen, wie damals im Schloss mit seinem närrischen Spiel. Beim Narrensprung ist er schon von weiten zu hören durch den vollen Klang seiner Glocken. Der Humpisnarr ist die kleinste Maskengruppe der Narrenzunft Brochenzell. Mit ihren knapp 100 Mitgliedern stellt sie jedoch die farbenprächtigste Gruppe dar.